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Bild und Text für die Zeitung

Schächentaler Höhenweg

 

Schächentaler Höhenweg

 

Der Schächentaler Höhenweg war Ziel der Juli-Wanderung, diese begann bereits beim Umsteigen im Zürcher HB etwas abenteuerlich. Über die Lautsprecheranlage erklang die Orientierung, der Zug nach Arth-Goldau habe wegen einer Weichenstörung Verspätung. Nach kurzer Wartezeit erschien ein in aller Eile bereit gestellter Ersatzzug mit allerdings nur halber Kapazität, in dem es für einen grossen Teil der Reisenden nur zu einem Stehplatz reichte. Da dieser schönste Tag der laufenden Woche von vielen Gruppen und auch Einzelwanderern für ihren Ausflug gewählt wurde, waren auch die Postautos Richtung Klausenpass an der Grenze ihrer Möglichkeit.

 

Was soll’s, es war ein idealer Tag, um diesen Höhenweg ab Haltestelle Untere Balm in Angriff zu nehmen. Auch die Gruppe Lenzburger Senioren war beträchtlich grösser als erwartet. Weil der häufig schmale Weg teilweise nur in Einerkolonne begangen werden konnte, bildete sich immer wieder eine lange Schlange. Das bot Gelegenheit, einerseits die noch üppige Bergflora – sogar mit einzelnen Feuerlilien - zu geniessen und andererseits die Aussicht in die imposanten Windgällen-Felsformationen mit Freude in sich aufzunehmen. Weisse, sich immer wieder verändernde Wolkengebilde schmückten den Horizont und formten kurzweilig wechselnde Bilder. Die kleine Gondelbahn beim Berggasthaus Ratzi brachte die Gruppe in Raten hinunter ins Dorf Spiringen. Auch dieser erfreuliche Wandertag wird in Erinnerung bleiben. Mehr zu dieser Wandergruppe unter www.seniorenlenzburg.ch. (kus)