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Bild und Bericht für die Zeitung

Besuch in Konstanz (Bild kus)

 

 

 

 

 

 

Pro Senectute auf Stadtbesuch in Konstanz

 

Die Gruppe Tageswanderungen der Pro Senectute Lenzburg führt zum Abschluss des Jahres bereits traditionsgemäss die Besichtigung einer sehenswerten Stadt durch. Dies darf durchaus auch im benachbarten Ausland sein. So bot sich das geschichtsträchtige Konstanz wie von selbst an.

 

Ihre Blütezeit erlebte die Stadt vom 10. bis 14. Jahrhundert:  Konstanz lag im Schnittpunkt der Handelsstrassen nach Oberitalien, Frankreich und Osteuropa und avancierte zu einem wichtigen Handelsplatz für Pelze, Leinen und Gewürze. Die damalige Bedeutung der Stadt zeigt sich auch darin, dass Konstanz im 15. Jh. als Austragungsort eines Konzils ausgewählt wurde. Von 1414 bis 1418 tagten Kirchenvertreter aus allen europäischen Ländern in der Stadt und wählten 1417 Martin V. zum neuen Papst.

 

Durch die nahe gelegene Grenze zur Schweiz blieb die Stadt im Zweiten Weltkrieg von Zerstörungen verschont. In der Gegenwart bietet die historische Altstadt zusammen mit den gepflegten Anlagen am See alle Voraussetzungen für einen interessanten Besuch auch abseits des zurzeit stattfindenden, grossen Weihnachtsmarktes.

 

Kulinarisch befand sich die Wandergruppe zum Mittagessen auf historischem Boden: Das Hotel Barbarossa beherbergte bereits 1183 Kaiser Friedrich I (genannt Barbarossa) zur Friedensschliessung mit den lombardischen Städten. Allgemein wurde festgestellt, dass sich ein Besuch auch heute noch lohnt. (kus)