Der Wanderbericht für die Zeitung

 

Lenzburger Senioren 3 Tage mit dem Rucksack unterwegs.

 

Auf Wunsch vieler Teilnehmer der Pro Senectute-Tageswanderungen organisierte die Wanderleiterin Elisabeth Hersche auch dieses Jahr wieder einen dreitägigen Anlass. Am Montag in aller Frühe brachten uns Zug und Bus nach Intschi im Urnerland und von da die kleine Gondelbahn zum malerisch gelegenen Arnisee. Nun wurde aber gewandert, der Weg über Gurtnellen nach Wassen wurde unter die Wanderschuhe genommen. Dies gab Gelegenheit, den sonst immer befahrenen Weg zum Gotthard aus einer anderen Perspektive kennen zu lernen. Eindrücklich war auch die Geräuschkulisse. Autobahn- und  Eisenbahnlärm sowie das Rauschen der Reuss mit ihren Zuflüssen wechselten sich laufend ab. Mit Postauto und Zug wurde dann der Übernachtungsort Locarno erreicht.

 

Der zweite Tag bot das Wetter, das sich jedermann für die Wanderung vom Mte Tamaro zum Mte Lema wünscht: - strahlender Sonnenschein mit guter Sicht in die Bergwelt, besonders hervorstechend  die Walliser Schneeberge.mit dem Matterhorn. Bei der sehr anspruchsvollen Wanderung ging es abwechslungsweise immer wieder bergauf und bergab, einmal mit Sicht auf den Lago Maggiore, einmal auf den Luganersee, dann sogar auf beide Seen gleichzeitig. Eine unvergessliche Wanderung!

 

Am Mittwoch dann Tessin, wie es in alten Zeiten war. Von Sonlerto  im Val Bavona ging es talabwärts durch die schmucken Dörfer, die fast ausschliesslich  aus schön renovierten Steinhäusern bestehen. In Foroglio bot der Wasserfall nach den heftigen Regenfällen der Vortage ein imposantes Schauspiel. Der gut angelegte „Sentiero di pietra“ führte später immer wieder in die Höhe und machte bewusst, wie die Talbevölkerung früher die riesigen Felssteine für das Anbringen von Ziegenställen, Vorratskammern und sogar ganzen Unterkünften benutzt hat. Ein dreitägiger Ausflug mit einem abwechslungsreichen, körperlich anspruchsvollem Programm ging mit müden, aber zufriedenen Teilnehmern zu Ende.  (kus)

 

Bilder siehe Unterkapitel.